Begegnungen: Niki Lauda

Udo Jürgens liebte schöne Autos. Privat fuhr er ein dunkelblaues Bentley-Cabrio… im „englischen Fahrstil“, wie er einmal erzählte. „Ein „unaufgeregtes Gleiten, das gehört zu meiner Philosophie.“ Udo Jürgens hasste „gestresstes Fahren.“ Wenn er nicht selber am Steuer saß, durfte es einen Zacken schneller sein. Zum Beispiel bei der Formel 1. Am 17. August 1975 trafen sich Udo Jürgens und Formel-1-Legende Niki Lauda an der Rennstrecke in Zeltweg. Seinem Freund, dem Formel-1-Rennfahrer Jochen Rindt, der 1970 tödlich in Monza verunglückte, widmete Udo Jürgens das Lied „Der Champion“.

Begegnungen: Herbert von Karajan

Am 27. Juni 1979 überraschte Udo Jürgens seine Eltern Käthe und Rudolf Bockelmann im menschenleeren Konzertsaal der Berliner Philharmonie. Auf der Bühne: die Berliner Philharmoniker und davor, am Flügel, ihr Sohn Udo, der mit dem weltberühmten Orchester seine 8-Minuten-Komposition „Wort“ einspielte. Herbert von Karajan persönlich hatte diese Aufnahme ermöglicht. „Eine Sternstunde“ sei das gewesen, erzählt später sein Bruder Manfred Bockelmann über diesen Moment.