Best Of Live - Die Tourneehöhepunkte Vol. 1

Format Doppel-CD
Label Ariola
Vertrieb SonyMusic Entertainment Germany GmbH
VÖ-Datum 22.03.2013
Bestell-Nr. 88883 70571 2

Detailinfos

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Trackliste:

CD 1

01. Ouvertüre
02. Classic Medley
03. Ich weiß was ich will
04. Glut und Eis
05. Merci Chérie
06. Wort
07. Hautnah
08. Ich will - ich kann, I can - I will
09. Ich werde da sein
10. Ich bin dafür
11. Ich würd es wieder tun
12. Eine Hand ist keine Faust
13. Ich glaube
14. Ich war noch niemals in New York (Medley)

CD 2

01. Mit 66 Jahren
02. Mein Baum
03. 5 Minuten vor 12
04. Ein ehrenwertes Haus
05. Wer nie verliert, hat den Sieg nicht verdient
06. Fehlbilanz
07. Ihr von morgen
08. Griechischer Wein
09. Narrenschiff
10. Was ich dir sagen will/The Music Played
11. Vielen Dank für die Blumen
12. Die Schwalben fliegen hoch
13. Atlantis sind wir
14. Das wünsch ich dir
15. Mein größter Wunsch


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Produktfacts

Mit über 1000 Kompositionen und den zahllosen - auf über 100 Millionen verkauften Tonträgern - verewigten Liedern, Hits und Evergreens, kann Udo Jürgens auf ein im deutschsprachigen Raum beispielloses eigenes Repertoire zurückgreifen. Die von ihm persönlich vorgenommene „Best Of Live“-Zusammenstellung mit 29 emotionalen Konzerthöhepunkten aus über 20 Jahren und 10 Tourneen zwischen 1987 und 2009 stellt nun diejenige Seite seines Schaffens ins Rampenlicht, die wohl die wichtigste Basis seines andauernden Erfolges bildet: Die Live-Qualitäten als charismatischer Sänger, Musiker und Entertainer. Die erste Doppel-CD macht den Auftakt zu einer exklusiven Dokumentation, in der die bisherigen 24 Konzerttourneen seiner Karriere aufgearbeitet werden sollen.

Als Komponist hat sich Udo Jürgens unauslöschlich im „großen europäischen Songbook der Unterhaltungsmusik“ verewigt. Mit dem Schreiben von Liedern schuf er sich bereits früh einen internationalen Namen - noch bevor ihm der große Durchbruch als Interpret in seiner Heimat gelang. Aber das Herz des Pianisten und Sängers schlug und schlägt als leidenschaftlicher Musiker und Entertainer immer ebenso stark auch für die Arbeit auf der Bühne. Er braucht die Nähe zum Publikum, das Konzert mit der ehrlichen und handgemachten Musik zusammen mit dem Pepe Lienhard Orchester. Live und ohne doppelten Boden! Udo Jürgens ist sich selbst und seinem musikalischen Geschmack stets treu geblieben. Mit seinem unverkennbaren Stil und seiner Vorliebe für satten Bigband-Sound wird er von vielen - wohl nicht ganz zu Unrecht - als „europäischer Frank Sinatra“ bezeichnet. Die Bedeutung von Udo Jürgens als Live-Künstler unterstreicht die Tatsache, dass er seit den Sechzigerjahren auf seinen 24 Konzerttourneen durch das deutschsprachige Europa sagenhafte 6.5 Millionen Zuschauer zu begeistern vermochte.

Die Doppel-CD „Best Of Live – Die Tourneehöhepunkte” Vol. 1 würdigt Konzerthighlights der Tourneen „Das Live-Konzert zu Deinetwegen“(1987), „Live und ohne Maske“ (1989/1990), „Open Air Symphony“ (1992), „140 Tage Größenwahn“ (1994/1995), „Gestern, Heute, Morgen Live ´97“, „Mit 66 Jahren Live 2001“, „Es lebe das Laster“ (2004), „Jetzt oder nie – Live 2006“ und „Einfach ich - Live 2009“. Die durch Udo Jürgens vorgenommene Zusammenstellung ist nicht chronologisch und folgt anderen, dramaturgischen Kriterien.
Udo Jürgens: „Ich habe mich daran erinnert, was bei den Konzerten ganz besonders unter die Haut gegangen ist. Da, wo es zu unerhört emotionalen Reaktionen kam und ich Fluten von Briefen erhalten habe. Das hat den Ausschlag für meine Wahl gegeben. Ich weiß natürlich, wo die großen Momente waren. Da wo ich gedacht hatte: Donnerwetter, das ist ja Wahnsinn, was da passiert. So was merkt man als Künstler auch hinterher. Ein halbes Jahr nach einer Tournee bekomme ich immer noch Zuschriften, die sich auf solche Momente beziehen. Menschen, die dir sagen, eine Stelle mit einem bestimmten Lied kann ich nicht vergessen. Jeder findet da was anderes. Das hat man im Gefühl und in der Erinnerung. So gesehen habe ich diese Zusammenstellung letztlich auch im Dialog mit meinem Publikum gemacht.“

Der Anfang der ersten Doppel-CD macht die Ouvertüre der „Einfach ich“-Tournee 2009. Als Kontrast dazu folgt das Klassik-Medley der „Open Air Symphony“ (1992). Besonders hervorzuheben sind neben vielen anderen Meilensteinen die Trouvaillen der „Open Air Symphony“, der denkwürdige Geburtstagssoundtrack der „Mit 66 Jahren“-Tournee sowie das jazzige New York-Medley von „Einfach ich - Live 2009“.
Udo Jürgens: „Wir haben über die Zusammenstellung sehr lange diskutiert und haben festgestellt, dass es gar nicht möglich ist, meine Live-Tätigkeit mit einer einzigen Doppel-CD abzudecken. Wir verfügen über dermaßen viel gutes Material, dass sich eine Serie richtiggehend anbietet. Ich glaube wir haben über die Jahre viel dazugelernt und es ist eine unglaubliche Qualität, die wir da abliefern können. Wir werden uns bemühen, auch mit den weiteren „Best Of Live“-Alben alle wichtigen Konzerthöhepunkte und entscheidenden Momente meiner Karriere der letzten 40 Jahre zu berücksichtigen und nochmals zum Klingen zu bringen. Auf der Bühne erlebe ich oft erst ein oder zwei Jahre nach dem ich einen Song geschrieben habe, welches Potential in ihm steckt und was mit ihm wirklich los ist. Auf einmal erlebe ich, wie die Emotionen von 10.000 Leuten mit meinen eigenen Gefühlen zusammenfließen. Dann geht eine Tür auf, die ich vorher erst vage gefühlt habe und ich merke schon, während ich ein Lied spiele: Am Schluss wird die ganze Halle stehen. Das sind die Momente, in denen du mit den Leuten zusammen gepackt wirst - die großen Lieder berühren ja auch mich selber - und in denen es passiert. Meine Studio-Alben sind sicherlich gut und sauber produziert und ich habe ordentlich gesungen. Aber die Lieder, die ich auf die Bühne hebe, werden dadurch sozusagen besonders ausgezeichnet, weil nicht alle Lieder die Qualität für die Bühne haben. Lieder mit anspruchsvollen Texten und wichtigen Aussagen bekommen erst auf der Bühne eine gewisse Wucht, weil ich dann nochmals einen Zahn zulegen kann und mir die Leute aufmerksamer zuhören. Das ist eine Synthese, die ich mit diesem Album und der Live-Serie dokumentieren und ins Bewusstsein der Zuhörerinnen und Zuhörer bringen möchte. Ich bin auch ein bisschen stolz darauf, dass die Konzerte so gut waren, dass absolut nichts neu eingesungen oder ausgebessert werden musste. Selbstverständlich haben wir aber alle Aufnahmen soundtechnisch optimal angeglichen.“