Mein Freund der Clown
Ein
greller Lichtstrahl fällt
durch
das Zirkuszelt:
Gleich wird er
erscheinen!
Von
draußen hört man schon,
sein
gold'nes Saxophon
wie ein Baby
weinen.
Da
torkelt er heran,
fängt zu
lachen an, so wie er
allein es nur
kann.
Lachen
kann von Mensch zu Mensch so leicht
eine
gold'ne Brücke bau'n!
Wer hat
das so oft wie du erreicht,
wie du,
mein Freund, der Clown?
Weil
ich dich so viele Jahre lang
schon
bewund're und bestaun',
nimm von
mir dies kleine Lied als Dank
an
dich, mein Freund, der Clown.
Sein
Anzug glitzert bunt,
rot der breite
Mund,
viel zu groß die Ohren.
Dann
hört man nur noch sie,
seine
Melodie,
leise, traum-verloren...
Da
stolpert er und fällt,
und ein
lauter Jubel durchbraust
das
riesige Zelt.
Einer,
der im Pech noch lauter lacht,
dem
die Kinder blind vertrau'n,
der aus
Großen wieder Kinder macht,
bist
du, mein Freund, der Clown!
Er
hält uns mit Humor,
wie im
Spiegel, vor,
Fehler, die wir
machen...
Wir
seh'n zwar sein Gesicht,
doch das
wahre nicht,
hinter seinem
Lachen...
Schön,
daß es einen gibt,
der die
Menschen kennt und sie doch
immer
noch liebt!
Keiner,
der wie du das Kunststück kann:
kalte
Herzen aufzutau'n!
Mehr für
uns als mancher große Mann
tust
du, mein Freund, der Clown.
Daß
die ganze Welt ein Zirkus ist,
kann
wohl nur ein Narr durchschau'n.
Einer,
der das weiß und nie vergißt,
bist
du, mein Freund, der Clown,
mein
Freund, der Clown.
Musik:
Udo Jürgens
- Text: Walter Brandin - Dauer: 3:02 - Jahr: 1968
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